vonfoorn Referenz

Referenzprojekt

Field Service Planner

Eine gewachsene Excel-Liste mit 2.819 Objekten wird zu einem System, in dem die Planung dort passiert, wo sie hingehört: auf der Karte.

Kunde
Objektservice, auf Wunsch anonym
Leistung
Datenmodell · Planner · Web und Mobile
Jahr
2026
Stack
Rails 8 · PostgreSQL · Flutter · OpenStreetMap

Die Aufgabe

Wer fährt heute wohin

Ein Servicebetrieb betreut tausende Objekte, die über ein weites Gebiet verteilt sind. Jeden Tag entscheidet jemand, welcher Mitarbeiter welche Objekte übernimmt und wie die Gebiete sinnvoll geschnitten sind. Die ganze Grundlage für diese Entscheidung lag in einer einzigen Datei.

Diese Datei war die Stammliste aller Objekte: 2.819 Zeilen, elf Spalten, keine Formeln, keine Makros, die komplette installierte Basis als reine Daten. Sie hat ihren Dienst über Jahre getan, jeder konnte sie lesen, und sie hat den Betrieb am Laufen gehalten. Mit der Zeit wurde sie zum stillen Zentrum der täglichen Planung.

Der Moment
Der Moment, in dem klar wird, dass diese Liste eigentlich eine Karte ist, das ist der Moment, in dem die Planung dorthin zurückkehrt, wo sie hingehört.
Patrick Bartels, Engineering bei vonfoorn

Die Erkenntnis

Die Liste war eigentlich eine Karte.

Geplant wurde in einer Schleife zwischen zwei Programmen. Jemand lud die Excel-Datei in eine separate Kartenanwendung, prüfte dort mit den Augen, welche Mitarbeiter in welchen Gebieten unterwegs waren, änderte die Zuordnung zurück in der Excel und lud danach wieder neu. Das lief so lange im Kreis, bis die Gebiete gut aussahen, und es begann von vorne, sobald neue Objekte oder neue Mitarbeiter dazukamen.

Der Grund für diese Schleife wird sichtbar, wenn man die eigentliche Frage anschaut. Wer welchen Teil des Gebiets übernimmt, entscheidet man am Kartenbild, weil eine Zuordnung von Gebieten eine räumliche Sache ist. Die Liste konnte immer nur Zeilen halten, und so wurde jede räumliche Entscheidung blind in eine Spalte getippt und im Kartentool wieder nachgesehen.

Sobald man die Datei als eine Karte sieht, die in Spalten gepresst wurde, verschiebt sich die Aufgabe. Es geht dann darum, Daten und Karte an einen Ort zu bringen, damit die Entscheidung dort fällt, wo man sie sehen kann. Die Schleife löst sich damit von selbst auf, weil die Frage endlich in dem Werkzeug gestellt wird, in das sie gehört.

Der tägliche Loop Bei jedem Objekt erneut In die Karte laden Mit den Augen prüfen Zuordnung ändern Neu laden
Der Loop · laden, prüfen, ändern, neu laden, ohne Ausgang

Wie wir gearbeitet haben

Unser Ausgangspunkt: der eigentliche Sinn der Tabelle

Am Anfang stand der tägliche Loop und die Frage, die darin steckte, lange bevor es um Technik ging. Erst als klar war, dass hier eine räumliche Entscheidung durch ein Werkzeug für Zeilen gezwungen wurde, ergab sich, was das System können muss. Das ist der Gedanke hinter dem Namen vonfoorn: Wir beginnen bei der Erkenntnis und bauen darauf auf.

Aus dieser Erkenntnis folgte alles Weitere fast von allein. Die gewachsene Liste wurde zur Grundlage eines echten Datenmodells, und die Karte wurde vom Nebenwerkzeug zum Ort, an dem die Arbeit tatsächlich passiert.

Was wir geliefert haben

Modell und Struktur

  • Datenmodell aus der gewachsenen Liste, eine Quelle der Wahrheit
  • Zuordnung von Objekten zu Mitarbeitern als echte Beziehung statt gepflegter Spalte
  • Lückenlose Änderungshistorie auf den Domänendaten, versioniert von Anfang an

Umsetzung und Betrieb

  • Rails-8-Backend für mehrere Nutzer gleichzeitig
  • Integrierte Kartenansicht auf OpenStreetMap-Basis
  • Eine App für Web, iOS und Android aus einer Codebasis in Flutter

Soll Ihr System von Anfang an tragen?

Wenn bei Ihnen eine Datei kursiert, die eine Versionsnummer im Namen trägt und die nur eine Person wirklich versteht, dann steckt darin oft eine Frage, die nach einem echten System ruft. Lassen Sie uns unverbindlich auf diese Datei schauen.

Unverbindlich austauschen

30 Minuten, kein Pitch.